News aus der IT-Branche  2008

Danke für Ihren Besuch und Unterstützung

Zur StartseiteAktualisiert am 30 Dezember, 2008

zu den news 2000 ; 2001 ; 2002 ; 2003 ; 2004 ; 2005; 2006; 2007

Artikel 10
Windows 7 gratis für Käufer von Vista-Rechnern
Windows 7: Der Vista-Nachfolger ist bereits in Tauschbörsen verfügbar. (Quelle: Microsoft)
Microsoft will für Windows 7 ein Upgrade-Programm mit Gutscheinen einführen. Damit sollen demnächst Käufer eines Computers mit vorinstalliertem Windows Vista die Möglichkeit haben, kostenlos auf die nächste Windows-Version umzusteigen. Der Konzern will PC-Käufer so davon abhalten, mit der Anschaffung eines Rechners bis nach Erscheinen von Windows 7 zu warten.
Quell t-online ; Sascha Plischke

Artikel 09
Schwere Lücke im Internet Explorer aufgetaucht
Hacker nutzen eine bislang ungepatchte Lücke im Internet Explorer aus.
Nur kurz nach dem Patchday im Dezember ist nun eine Sicherheitslücke im Internet Explorer aufgetaucht.
Betroffen sind nicht nur die aktuellen Versionen 6 und sieben, sondern auch der brandaktuelle IE 8.
Die Schwachstelle wird bereits von Kriminellen ausgenutzt, ein erster Trojaner ist bereits im Umlauf.
Wann es einen Patch geben soll, verriet Microsoft bislang nicht. Experten empfehlen in der Zwischenzeit einen
Wechsel des Browsers – nur so könnten Anwender bis zur Beseitigung der Lücke die Gefahr einer Infektion mit Schadsoftware vermeiden. Quelle T-oonline)Erschienen am 12. Dezember 2008 | Sascha Plischke

Artikel 08
Hacker machen Reibach mit falschen Virenscannern
Abzocke mit falscher Anti-Viren-Software boomt im Internet.
Dreister geht es kaum noch:
Mit einem richtig durchdachten Geschäftsmodell kassieren Cyber-Kriminelle derzeit bis zu 120.000 Euro
pro Woche mit falscher Anti-Virus-Software, ohne dass sie rechtliche Schwierigkeiten befürchten müssten.
Ein Sicherheits-Experte hat die dunklen Machenschaften der Internet-Mafia aufgedeckt - und die schockieren.
Hacker machen derzeit ihre besten Geschäfte nicht mit Datenhandel oder gestohlenen Kreditkarten,
sondern mit vermeintlichen Virenscannern. Bis zu 120.000 Euro pro Woche seien möglich, selbst ein
Gelegenheits-Hacker könne leicht mehrere hunderttausend Euro pro Jahr verdienen, berichtete Sicherheits-Experte
Joe Stewart von SecureWorks dem australischen Sydney Morning Herald. Der Clou: Im Online-Untergrund haben
sich ertragsreiche Partnerprogramme entwickelt, die eben solche Virenscannern mit Pop-Ups auf Internetseiten
und auf gekaperten Rechnern bewerben. Sogenannte Rogueware boomt wie nie zuvor.
(Quelle T-oonline, Erschienen am 07. November 2008 | Jens Müller)

Artikel 07
Microsoft startet Patch-Offensive
Großalarm bei Microsoft: Der Softwareriese hat in zahlreichen seiner Produkte zum Teil kritische Lücken entdeckt.
Über gleich 25 Lecks können Angreifer gefährliche Hacker-Tools und Viren auf die Rechner argloser Surfer
einschleusen sowie geheime Passwörter und Zugangsdaten ergaunern. Eine Patch-Offensive soll nun die
Schwachstellen schließen und Gangster aussperren. Quelle T-online

Artikel 06
Abmahnanwälte ade
Tauschbörsennutzer können aufatmen: Künftig werden Abmahnkosten bei Bagatelldelikten auf 100 Euro begrenzt.
Bisher forderten Abmahnanwälte Summen zwischen 1000 und 10.000 Euro.

Die Novellierung des Urheberrechts im April führte nicht zum gewünschten Ergebnis.
Bis jetzt mahnten die Anwälte vor allem Gelegenheitsnutzer von Tauschbörsen ab.
Dies soll jetzt ein Ende haben, da die Aufwandssumme 100 Euro nicht mehr übersteigen darf.
Der Streitwert, aus dem sich das Anwaltshonorar (die Aufwandssumme) berechnet,
muss deswegen nicht mehr in gigantische Höhen getrieben werden.
Im §97 a des neuen Urheberrechtsgesetzes steht heißt es dazu:

(2) (gekürzt) Der Ersatz der Aufwendungen für die Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen beschränkt
sich in einfach gelagerten Fällen mit nur unerheblichen Rechtsverletzung auf 100 Euro.

Hierzu fragt Rechtsanwalt Udo Vetter aus Düsseldorf, was denn nun ein einfacher Fall und was eine
unerhebliche Rechtsverletzung sei. Die Auslegung des Urteils in der Praxis werde sich erst noch zeigen.

Anzeige
Abmahnpraxis
Bis jetzt sammelten Anwälte die Daten der Tauschbörsennutzer mit einem fiesen Trick: Mittels gefälschter Dateien erschlichen sie sich die IP-Adresse der Tauschbörsen-Nutzer. Gegen diese IP-Adresse erheben sie dann Strafanzeige. Auf Kosten des Steuerzahlers muss die Staatsanwaltschaft nun beim Provider die IP-Adresse mit einem Anschlussinhaber in Verbindung bringen. Die Auskunft kostet zwischen 20 und 60 Euro. Nun Verlangen die Abmahnanwälte Akteneinsicht und erfahren so en Namen und die Adresse des Tauschbörsennutzers. Die Strafanzeige wird zurückgezogen, und in einem Zivilprozess mit gigantischem Streitwert geklagt.
Fürdie Aussage übernehme ich keine Garantie, habe sie von t-online

Artikel 05
N eue Sicherheitsupdates
Microsoft hat vier neue Sicherheitsupdates veröffentlicht, die insgesamt sechs Lücken in Windows
und Microsoft Office stopfen. Die gefährlichsten Lücken betreffen die Office-Programme Word und Publisher.
In beiden attackieren Hacker bereits verwundbare Systeme und entreißen dem Anwender die Kontrolle
über seinen PC – ganz einfach über manipulierte Texte, die in jeder Webseite oder in einer eMail stecken können.
Office-Anwender sollten deshalb umgehend die neuen System-Updates von Microsoft herunterladen und installieren.
Wieder mal "Vorsichtig" sein.
(Quelle: T-Online)

Artikel 04
Olympia-Trojaner verseucht Windows
Trojaner attackiert Excel - Microsoft hilft.
Ein neues Microsoft-Update schützt Ihren PC vor dem fieses Excel-Trojaner.
Microsoft Excel-Anwender in höchster Gefahr: Über eine kritische Sicherheitslücke greift ein aggressiver
Trojaner weltweit Rechner an. Der Schädling übernimmt die Kontrolle über das System und spioniert private Daten aus.
Ziel sind vor allem Olympia-Fans: Der Schädling tarnt sich als Informationspaket zu den Spielen 2008.
Gleichzeitig öffnen elf weitere gefährliche Sicherheitslücken in Microsoft Office den Rechner für eine Vielzahl
unterschiedlicher Angriffe. Mit einem Rundumschlag rückt Microsoft den Lecks nun zu Leibe – Office-Nutzer
sollten die Patches umgehend installieren. (Quelle: T-Online)

Artikel 03
Polizei fasst Virenschreiber
Die japanische Polizei hat erstmals den Autoren eines Virus verhaftet, obwohl das Schreiben von Malware
in Japan nicht illegal ist. Die Behörden setzten ihn aber wegen Urheberrechtsverletzung fest.
Er hatte für seinen Virus ein Bild eines populären Comic-Charakters verwendet.
Wie das Sicherheitsunternehmen Sophos berichtet, hat die Polizei in Kyoto drei Männer festgenommen.
Einer von ihnen soll den Trojaner Harada programmiert und die beiden anderen diesen über die
Tauschbörse Winny verbreitet haben. Der Virus drohte Filesharern, sie zu töten, und löschte Video- und Audiodateien
auf der Festplatte seiner Opfer. Währenddessen zeigte er Bilder populärer Comic-Charaktere an,
was der Bande nun zum Verhängnis wurde.(Quelle: T-Online) Christoph Schmidt

Artikel 02
Gravierenden Netzlöchern
Microsoft läutet das neue Jahr gleich mit zwei Hammer-Updates für Windows-Computer ein.
Beide stopfen gravierende Sicherheitslücken in der Achilles-Ferse von Windows: Die für die Verbindung
zum Internet wichtigen Systemkomponenten. Nutzer von Windows XP mit Service Pack 2 sollten beide Updates
möglichst sofort herunterladen und installieren. Ungeschützte PC könnten schnell Opfer einer groß angelegten
Wurmwelle werden – etwa wie im Frühjahr 2004, als der Wurm Sasser weltweit Millionen Computer
über ein Leck im Internetverbindungs-Dienst von Windows lahm legte. (Quelle: T-Online)

Artikel 01
Massive Phishing-Attacke
Sparkassen-Kunden sind im Visier von Online-Kriminellen.
Mit einer massiven Phishing-Attacke versuchen derzeit Online-Kriminelle, an das Geld von Bankkunden zu gelangen.
Seit wenigen Tagen versenden Betrüger millionenfach gefälschte eMails unter dem Namen der Sparkasse.
Die authentisch wirkenden Nachrichten sollen Surfer auf eine täuschend echte Phishing-Seite locken.
Diese fordert unter dem Vorwand einer Softwareaktualisierung dazu auf, Kontodaten sowie eine Liste
mit Transaktionsnummern (TAN) einzugeben. Damit hätten die Kriminellen kompletten Zugriff auf das Konto ihrer Opfer.
Quelle: Sascha Plischke
Das Jahr fängt ja gut an . . . .

TOP